Ein italienischer Forscher untersucht eine neue Möglichkeit Solarenergie zu gewinnen und zwar mit schwimmenden Photovoltaikpanelen. Die Panele sind jeweils mit 2 im rechten Winkel aufgestellten Reflektoren ausgestattet, die die Sonnenenergie einfangen. Dabei richten sich die Photovoltaikpanele wie Blütenblätter nach dem Sonnenlicht aus. Als Problem galt immer, dass viel Energie durch die enorme Überhitzung von Solaranlagen verloren ging. Dieses Problem kann nun durch eine Wasserkühlung gelöst sein.

Die Solarpanele könnten auf diversen Gewässern eingesetzt werden, unter anderem auf gefluteten Steinbrüchen.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fordert von der deutschen Bundesregierung einen zentralen Koordinator, damit die Energiewende gelingt.

„Klare Verantwortlichkeiten, transparente Prozesse und ein stringentes Projektcontrolling sind unverzichtbar, damit wir den Umbau der Energieversorgung schaffen“, heißt es in de „Passauer Neuer Presse“ vom Donnerstag.

Befürchtungen liegen ganz klar in einer erheblichen Preiserhöhung, ausgelöst durch die erneuerbaren Energiequellen, gefördert vom EEG und getragen durch die Bevölkerung. Daher fordert der DIHK eine erhebliche Energieeinsparung, welche durch Gebäudesanierung möglich wäre.

 

Die Ausschreibung kann zwar noch angefochten werden aber vorerst steht fest: Die Hamburger Hochbahn fährt weiter mit Ökostrom. Umweltverbände hatten im Vorfeld schon Bedenken geäußert, dass die Hochbahn in Zukunft ohne Ökostrom betrieben würde.

Das Besondere dabei ist, dass bei der Ausschreibung nicht Ökostrom verlangt wurde, sondern tatsächlich das kostengünstigste Angebot gewinnt. Somit wäre auch das Vorurteil widerlegt, dass Ökostrom teurer als herkömmlicher Strom sei.

Ökostrom für Alle! bietet auch für private Haushalte günstige Ökostromtarife an.

In Deutschland gibt es zahlreiche Fördermaßnahmen, um den Ausbau der erneuerbaren Energien vorran zu treiben. Das bekannteste ist wahrscheinlich die EEG-Umlage aber es gibt noch andere Fördervarianten.

So bietet die KfW-Bank eine Förderung von erneuerbarer Wärme an, d.h. die Installation von großen Solarkollektoren, Wärmespeichern, Wärmenetzen, Biogasaufbereitungsanlagen, Biomassenanlagen und Tiefengeothermieanlagen mit zinsgünstigen Krediten.

Das Ziel ist es bis zum Jahr 2020 den Anteil der regenerativen Energiequellen an der Wärmeerzeugung auf 14 Prozent zu steigern.

Günther Oettinger (EU-Energiekommissar) hält einen europaweiten Energiemarkt nur für möglich, wenn auch in Europa die Netze ausgebaut werden. Speziell geht es ihm auch den Ausbau der Netze außerhalb der EU und notwendige Schnittstellen zu Quellenländern wie Russland aber auch ”zwingend die Türkei und ebenso der Norden Afrikas”. Besonders die Türkei könnte als Transitland eine wichtige Rolle spielen und der Norden Afrikas bietet optimale Möglichkeiten für regenerative Energiequellen. Ein europaweiter Netzausbau könnte zu einer eurpaweiten Energiewende führen und Deutschland als Vorreiter eine wichtige Rolle spielen.

Das Bundesland Niedersachsen strebt ein hohes Ziel an, denn bis 2020 sollen 90 Prozent des Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien gewonnen werden. Das Energiekonzept der schwarz-gelben Landesregierung legt besonderen Wert auf Windkraft aber auch Solarkraft und Biomasse werden die Zukunft der Energieversorgung in Niedersachsen bestimmen. Ministerpräsident David McAllister (CDU) bezeichnete die Windkraft sogar als “Herzstück der Energiewende”. Insbesondere die Offshore-Windkraft soll einen großen Beitrag zur Energiewende leisten und so den Ökostromanteil auf 90 Prozent bringen.

Um die Stromversorgung und die Netzstabilität zu sichern, seien aber noch andere fossile Kraftwerke nötig, erklärte Umweltminister Stefan Birkner (FDP). Auch der Ausbau der Netzinfrastruktur und der Netzspeicher wird in den kommenden Jahren eine tragende Rolle spielen.

Die deutschen Verbraucherzentralen fordern ein neues und einheitliches Ökostromlabel, damit Verbraucher eindeutig Ökostrom identifizieren können.

So soll verhindert werden, dass Anbieter normalen Strom als Ökostrom verkaufen, indem sie diesen durch RECS-Zertifikate “greenen”. Neben den umstrittenen RECS-Zertifikaten gibt es aber schon andere Ökostromlabel, um tatsächliche Ökostromanbieter zu identifizieren. Unter anderem das OK-Power-Label und TÜV Zertifikate, welche nachweisen, dass der Strom zu 100% aus regenerativen Energiequellen stammt.

Ökostrom für Alle bietet in ganz Deutschland günstige Ökostromprodukte an und ist sowohl mit dem OK-Power-Label als auch vom TÜV Rheinland zertifiziert.

“Wir glauben an einen diversifizierten Energiemix, in dem auch die Kernenergie eine Rolle spielt”, sagte Gérard Mestrallet, Vorstandschef des französischen Energiekonzerns GDF Suez. Desweiteren respektiere man Deutschland für den Ausstieg aus der Atomkraft und die Energiewende, hätte sich jedoch als Partner im Vorfeld dieser Entscheidung mehr “Austausch” gewünscht. Denn Mestrallet befürchtet, dass ”Wenn der nächste Winter kälter wird, wird es schon schwieriger, die acht abgeschalteten Kernkraftwerke in Deutschland zu ersetzen”.

Frankreich bezieht derzeit einen Großteil seines Stroms aus Atomkraftwerken und wird daran auch in Zukunft nichts ändern.

Die Netzbetreiber warnen vor einer Überbelastung der Stromnetze, da sie das Stromnetz nicht so schnell ausbauen können, wie für den rasanten Ausbau von Wind- und Sonnenenergie benötigt wird. „Die Energiewende ist eine sehr schnelle Transformation eines langsam gewachsenen Energiesystems, und die Netze werden dabei eine Schlüsselrolle spielen – aber wir laufen der Entwicklung bei den Erneuerbaren deutlich hinterher“, sagte Boris Schucht, Geschäftsführer des Netzbetreibers 50-Hertz.

Die Belastung für das deutsche Stromnetz wird sich in den nächsten Jahren noch verschärfen. Ein Grund ist das Hinzukommen von mehr regenerativen Energiequellen und ein weiterer Grund ist das Abschalten der Atomkraftwerke. Dadurch wird es immer schwieriger auf Angebot und Nachfrage zu reagieren und die Spannung des Netzes stabil zu halten.

 

 

Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) werde 2013 um mehr als 40 Prozent auf bis zu fünf Cent pro Kilowattstunde steigen, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs (CDU).

Auch Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), will eine Aktualisierung und Anpassung des EEG an die derzeitigen Verhältnisse. So sieht er eine Kürzung der Vergütung und eine Begrenzung der Fördermenge als brauchbare Mittel gegen eine zu hohe EEG-Umlage.

“Es wird eine EEG-Novelle geben und ich bin dafür, dass wir das zügig machen”, sagte Röttgen. Wie nun die Änderungen konkret aussehen werden ist noch nicht bekannt.

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