Das Konzept vom Umweltminister Norbert Röttgen und Wirtschaftsminister Philipp Rösler sieht drastische einschnitte in der Förderung der Solaranlagen vor. So soll der Zuschuss um 25,7 bis 33,7 Prozent je nach Anlagengröße verringert werden. Jedoch soll das ganze nicht bis zum nächsten Jahr verabschiedet werden, sondern schon bis zum 9. März 2012. Welche Folgen das für den Ausbau der Solarenergie hat ist nicht abzusehen. Jedoch kann man davon ausgehen, dass Neuanschaffungen in diesem Bereich drastisch zurück gehen werden.

Ob das Konzept von Bundeskabinett durchgewunken wird ist fraglich und wird sich wahrscheinlich am Mittwoch entscheiden.

Ein italienischer Forscher untersucht eine neue Möglichkeit Solarenergie zu gewinnen und zwar mit schwimmenden Photovoltaikpanelen. Die Panele sind jeweils mit 2 im rechten Winkel aufgestellten Reflektoren ausgestattet, die die Sonnenenergie einfangen. Dabei richten sich die Photovoltaikpanele wie Blütenblätter nach dem Sonnenlicht aus. Als Problem galt immer, dass viel Energie durch die enorme Überhitzung von Solaranlagen verloren ging. Dieses Problem kann nun durch eine Wasserkühlung gelöst sein.

Die Solarpanele könnten auf diversen Gewässern eingesetzt werden, unter anderem auf gefluteten Steinbrüchen.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fordert von der deutschen Bundesregierung einen zentralen Koordinator, damit die Energiewende gelingt.

„Klare Verantwortlichkeiten, transparente Prozesse und ein stringentes Projektcontrolling sind unverzichtbar, damit wir den Umbau der Energieversorgung schaffen“, heißt es in de „Passauer Neuer Presse“ vom Donnerstag.

Befürchtungen liegen ganz klar in einer erheblichen Preiserhöhung, ausgelöst durch die erneuerbaren Energiequellen, gefördert vom EEG und getragen durch die Bevölkerung. Daher fordert der DIHK eine erhebliche Energieeinsparung, welche durch Gebäudesanierung möglich wäre.

 

Die Ausschreibung kann zwar noch angefochten werden aber vorerst steht fest: Die Hamburger Hochbahn fährt weiter mit Ökostrom. Umweltverbände hatten im Vorfeld schon Bedenken geäußert, dass die Hochbahn in Zukunft ohne Ökostrom betrieben würde.

Das Besondere dabei ist, dass bei der Ausschreibung nicht Ökostrom verlangt wurde, sondern tatsächlich das kostengünstigste Angebot gewinnt. Somit wäre auch das Vorurteil widerlegt, dass Ökostrom teurer als herkömmlicher Strom sei.

Ökostrom für Alle! bietet auch für private Haushalte günstige Ökostromtarife an.

In Deutschland gibt es zahlreiche Fördermaßnahmen, um den Ausbau der erneuerbaren Energien vorran zu treiben. Das bekannteste ist wahrscheinlich die EEG-Umlage aber es gibt noch andere Fördervarianten.

So bietet die KfW-Bank eine Förderung von erneuerbarer Wärme an, d.h. die Installation von großen Solarkollektoren, Wärmespeichern, Wärmenetzen, Biogasaufbereitungsanlagen, Biomassenanlagen und Tiefengeothermieanlagen mit zinsgünstigen Krediten.

Das Ziel ist es bis zum Jahr 2020 den Anteil der regenerativen Energiequellen an der Wärmeerzeugung auf 14 Prozent zu steigern.

Günther Oettinger (EU-Energiekommissar) hält einen europaweiten Energiemarkt nur für möglich, wenn auch in Europa die Netze ausgebaut werden. Speziell geht es ihm auch den Ausbau der Netze außerhalb der EU und notwendige Schnittstellen zu Quellenländern wie Russland aber auch ”zwingend die Türkei und ebenso der Norden Afrikas”. Besonders die Türkei könnte als Transitland eine wichtige Rolle spielen und der Norden Afrikas bietet optimale Möglichkeiten für regenerative Energiequellen. Ein europaweiter Netzausbau könnte zu einer eurpaweiten Energiewende führen und Deutschland als Vorreiter eine wichtige Rolle spielen.

Das Bundesland Niedersachsen strebt ein hohes Ziel an, denn bis 2020 sollen 90 Prozent des Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien gewonnen werden. Das Energiekonzept der schwarz-gelben Landesregierung legt besonderen Wert auf Windkraft aber auch Solarkraft und Biomasse werden die Zukunft der Energieversorgung in Niedersachsen bestimmen. Ministerpräsident David McAllister (CDU) bezeichnete die Windkraft sogar als “Herzstück der Energiewende”. Insbesondere die Offshore-Windkraft soll einen großen Beitrag zur Energiewende leisten und so den Ökostromanteil auf 90 Prozent bringen.

Um die Stromversorgung und die Netzstabilität zu sichern, seien aber noch andere fossile Kraftwerke nötig, erklärte Umweltminister Stefan Birkner (FDP). Auch der Ausbau der Netzinfrastruktur und der Netzspeicher wird in den kommenden Jahren eine tragende Rolle spielen.

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